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Jugendfußball

Qualifikation wird um ein Jahr verschoben

Von Thorsten Teimann, 11.06.2018
Qualifikation wird um ein Jahr verschoben
Die Qualifikationsrunden bei den Jugendfußballern werden erst in der Saison 2019/2020 eingeführt.

Kreis Unna. Kommando zurück! In der laufenden Saison zählt doch noch die Auf- und Abstiegsregelung im Juniorenfußball. Der Kreisjugendvorstand zieht die geplante Reform mit der Einführung von Qualifikationsrunden zurück und verschiebt sie um ein Jahr auf die Saison 2019/2020.

Damit reagiert der Fußballkreis auf den Einspruch des TSC Kamen. „Es tut mir für einige Vereine und vor allem für die Kinder leid, aber die Durchführungsbestimmungen, die wir zu Saisonbeginn ausgegeben haben, sind eben rechtlich bindend“, erklärte gestern Kreis-Jugendkoordinator Thomas Trahe schon ein wenig enttäuscht. „Ich kann den TSC Kamen aber auch ein Stück weit verstehen.“

Der Kreis-Jugendvorstand wird somit zur neuen Saison die Durchführungsbestimmungen entsprechend ändern; den Auf- und Abstieg rausnehmen und zur dann folgenden Serie die Qualifikationsrunden einführen. Auf dem Jugend-Staffeltag im September werde dann die komplette Vorgehensweise nochmals den Vereinsvertreten erklärt.

Dem TSC Kamen sei es schlichtweg wichtig gewesen, dass sich der Fußballkreis an die bestehenden Vorgaben halten müsse, erklärte Thomas Kock, Beauftragter des TSC-Vorstandes. „Es kann nicht sein, dass Vereinsvertreter zu einer Sitzung eingeladen werden und dann über eine Änderung der Auf- und Abstiegsregelung abgestimmt wird. Da muss der Verband die Vereine breiter informieren, die Vorsitzenden ins Boot holen. Das ist in den Vereinen nicht richtig angekommen.“ Ins gleiche Horn bläst auch Osman-Ali Calikbasi von TuRa Bergkamen: „Wir wurden zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Wir müssen doch noch Gelegenheit haben, um diese wesentliche Veränderung innerhalb unserer Organisationen besprechen zu können.“

Thomas Trahe erklärte dazu nochmals: „Die Abstimmung haben wir nur pro forma gemacht. Damit wollten wir ein Stimmungsbild einfangen. Bis auf den TSC Kamen waren ja auch alle anderen Vereine dafür. Uns war und ist es weiterhin auch wichtig, die Meinung der Vereine zu hören. Jetzt kommen wir auf dem kleinen Dienstweg dem Wunsch des TSC Kamen entgegen, verschieben die Reform und hoffen einfach, dass der Einspruch zurückgenommen wird.“

Das wiederum bestätigte Thomas Kock. „Wenn die Reform offiziell verschoben wird, ziehen wir den Einspruch zurück. Wir stehen zu unserem Wort. Und wenn am Ende im September alle Vereine die Neuerung wollen, dann werden wir uns nicht dagegen sträuben.“

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