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Hellweger Anzeiger
Westfälische Rundschau
Radweg an der Hammer Straße

Gutachten ebnet Weg für Ampel

21.01.2016
Gutachten ebnet Weg für Ampel

Der Radweg aus Richtung Welver endet in Schotter. Der Kreis Unna will an dieser Stelle eine Bedarfsa ...

Der Radweg aus Richtung Welver endet in Schotter. Der Kreis Unna will an dieser Stelle eine Bedarfsampel für Fahrradfahrer aufstellen lassen. Foto: Archiv

Im Sommer kann voraussichtlich die Ampel gebaut werden, die Fahrradfahrer am Tierheim sicher über die Hammer Straße bringen soll. Ein Gutachten belegt jetzt, dass Anwohner nicht mit zusätzlichen Immissionen zu rechnen haben.

Die Querung der stark befahrenen Hammer Straße soll komfortabler und vor allem sicherer werden. Das Projekt gilt als Abschluss des Alleenradwegs, der dort an das Unnaer Radwegenetz anschließt und in Richtung Welver führt. Der Kreis Unna will eine Ampelkreuzung bauen: Fahrradfahrer, die – egal aus welcher Richtung – über die Straße wollen, betätigen einen Schalter, die Ampel springt für sie um auf Grün und hält den Verkehr auf der Straße an.

Anwohner hatten sich gegen diese Planung ausgesprochen. Sie befürchten eine stärkere Belastung durch Lärm und Abgase, die von bremsenden, wartenden und anfahrenden Autos ausgehe. Nun liegen die Ergebnisse eines Gutachtens vor, das der Kreis dazu in Auftrag gegeben hatte. Das Ergebnis fasst Jürgen Busch, Sachgebietsleiter Straßenbau beim Kreis, so zusammen: Die geplante Ampel habe keinen Einfluss auf die in der Nähe stehenden Häuser. Die Anlage soll die Anwohner also nicht stärker belasten. Er habe die Anwohner bereits über das Gutachten informiert, sagt Busch.

Im März oder April soll das Projekt ausgeschrieben werden. Zunächst muss die Bezirksregierung noch grünes Licht geben, die sowohl den Radweg als auch die Ampelkreuzung bezuschusst. Die Ampel soll übrigens nicht wesentlich teurer ausfallen als eine Querungshilfe in Form einer Insel. Dafür hätte die Hammer Straße aufgeweitet werden müssen. Und die Insel hätte Radfahrern nur die Möglichkeit gegeben, in der Straßenmitte zu verweilen, um Autos vorbeifahren zu lassen. „Es ist besser, in einem Zug bei roter Ampel über die Straße zu fahren“, sagt Busch. Fahrradfahrer nutzten den neuen Radweg ohnehin oft in kleinen Gruppen.

Der Bau der Ampel soll etwa vier Wochen dauern und den Verkehr auf der Straße nicht allzu sehr belasten, meint Busch. Die Ampelbauer könnten Leerrohre nutzen, die Bauarbeiter im Zuge einer vor Kurzem abgeschlossenen Kanalbaumaßnahme der Stadtbetriebe verlegt haben.

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