Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Hellweger Anzeiger
Westfälische Rundschau

Ausbildungsbörse 2017

Gemeinsam für mehr Ausbildung

Von Kevin Kohues, 07.09.2017
Gemeinsam für mehr Ausbildung © jrn buchheim - stock.adobe.com
Viele junge Menschen im Kreis Unna suchen noch immer einen Ausbildungsplatz. Foto: jrn buchheim/stoc ...

Kreis Unna. Exakt 500 junge Menschen suchen im Kreis Unna immer noch einen Ausbildungsplatz. Und 288 Stellen sind noch unbesetzt. Ein landeseigener Personaldienstleister bietet Arbeitgebern Unterstützung an.

Nur 0,6 Ausbildungsstellen pro Bewerber zählte die Arbeitsagentur in diesem Ausbildungsjahr im Kreis Unna. Eingedenk der Tatsache, dass längst nicht jeder angebotene Platz zu den Wünschen der Bewerber passt, eine überaus prekäre Situation.

Der Zeitungsverlag Rubens (Hellweger Anzeiger, Westfälische Rundschau) hat zusammen mit dem Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten), dem Jobcenter Kreis Unna und der Arbeitsagentur Hamm eine Ausbildungsbörse ins Leben gerufen. Heute stellen wir in der Zeitung und im Internetportal HAWR-digital.de zehn weitere junge Männer und Frauen aus dem Kreis Unna vor, die noch einen Ausbildungsplatz suchen.

Ausbildungsplätze sucht im Auftrag des Landes auch der Personaldienstleister „Start“. Gefragt sind ausbildungswillige Betriebe, die entweder zum ersten Mal ausbilden oder zusätzliche Plätze anbieten möchten, aber nicht über die organisatorischen oder finanziellen Mittel verfügen. Das Konzept der partnerschaftlichen Ausbildung sieht vor, dass die Azubis einen Ausbildungsvertrag mit „Start“ schließen, ihre Ausbildung aber im jeweiligen Betrieb absolvieren.

Gemeinsam für mehr Ausbildung© Udo Hennes
Gemeinsam für mehr Ausbildung (v.l.): Arbeitsagentur-Chef Thomas Helm, „Start“-Bereichsleiterin Nata ...
Beteiligung an den Kosten
„Start“ trägt die Hälfte der Ausbildungskosten und unterstützt auch bei der Betreuung der Azubis. „Seit dem Jahr 2005 haben wir 1200 zusätzliche Ausbildungsplätze akquiriert“, sagt die zuständige Bereichsleiterin Natascha Lomp. Aktuell beschäftige die Firma 400 Azubis in den Kooperationsbetrieben.

Arbeitsagentur-Chef Thomas Helm ermutigt junge Menschen, die Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht aufzugeben, auch wenn das Ausbildungsjahr in vielen Betrieben bereits zum 1. August oder 1. September begonnen hat. „Wir befinden uns in der Nachspielzeit, aber es gibt noch Chancen“, sagt Helm mit Verweis auf die 288 allein im Kreis Unna noch unbesetzten Stellen. Er empfiehlt Bewerbern, sich nicht nur auf den vermeintlichen Traumjob zu versteifen, sondern zu schauen, welche Berufe für sie noch in Frage kommen könnten. Dies erhöhe die Erfolgschancen. Denn in den besonders beliebten Berufen ist das Angebot noch knapper. Beispiel Kaufmann für Büromanagement: Auf 47 unversorgte Bewerber kommen nur noch acht freie Lehrstellen.

Die beste Absicherung
Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep appelliert an unversorgte Betriebe wie Bewerber gleichermaßen, auf den letzten Metern zueinander zu finden. Eine Ausbildung sei die beste Absicherung – gegen den Fachkräftemangel ebenso wie gegen Arbeitslosigkeit.

Ansprechpartner für Arbeitgeber

Arbeitgeber, die einem der Bewerber auf dieser Seite die Chance auf einen Ausbildungsplatz geben wollen, wenden sich für eine erste Kontaktaufnahme an Arbeitsvermittler Arne Mennerich. Er ist zu erreichen im Jobcenter Unna, Tel. 02303/2538 3230.

Natascha Lomp, Bereichsleiterin bei der landeseigenen Personaldienstleistung „Start“, hilft bei allen Fragen zur Partnerschaftlichen Ausbildung weiter. Sie ist erreichbar unter Tel. 02921/350080 oder per E-Mail an natascha.lomp@ start-nrw.de.

Kommentare


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.